my pagination
Bayern

Bündnis für frühkindliche Bildung feiert 5-Jähriges!

Menschen, die in der frühkindlichen Bildung tätig sind, brauchen Begeisterung! Für sie wollen wir ­Anerkennung und Beschäftigungsbedingungen, die sie erfolgreich arbeiten lassen. Das ist einer der Gründe, warum der Bayerische Beamtenbund Partner im Bündnis für frühkindliche Bildung geworden ist, das 2019 auf ­Initiative des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales installiert wurde.

Nach fünf Jahren lässt sich eine erste positive Bilanz ziehen. Mit zahlreichen Partnern aus der frühkindlichen Bildung werden die bestehenden Verhältnisse auf den Prüfstand gestellt, Verbesserungsvorschläge gemacht und neue Ideen entwickelt. 

Das Bündnis ist angetreten, um frühkindliche Bildung unter einem neuen Blickwinkel anzugehen. Bildung und Erziehung müssen vom Kind her gedacht werden, legt die Präambel der gemeinsamen Erklärung bei Gründung des Bündnisses fest. Zentrales Ziel der Kindertagesbetreuung in Kindertageseinrichtungen sei es daher, jedem betreuten Kind Partizipation, Selbstbestimmung und Bildung zu ermöglichen. Es dürfe kein Kind verloren gehen.

„Die frühkindlichen Bildungsprozesse sind von herausragender Bedeutung sowohl für die Entwicklung als auch für den weiteren Bildungsweg von Kindern. Frühkindliche Bildung trägt nicht nur zum Wohlergehen der Kinder bei, sondern entlastet wegen ihrer präventiven Wirkung auch die Sozialsysteme und macht unser Land zukunftssicher“, so die Erklärung weiter. 

Fast alle Eltern vertrauen ihre Kinder Kindertageseinrichtungen an. Dieses Vertrauen sei nur dann gerechtfertigt, wenn die institutionelle Betreuung eine hohe Bildungsqualität für alle Kinder gewährleistet. „Das ist eine Daueraufgabe und fordert alle gesellschaftlichen Kräfte.“

Die Arbeit des Bündnisses zielt darauf ab, Kompetenzen und Expertisen zu bündeln, um gemeinsam die aktuellen Herausforderungen in der Kindertages­betreuung zu bewältigen und Strategien für die Weiterentwicklung der Kinderbetreuung zu erarbeiten. Die fachlichen Empfehlungen des Bündnisses zeigen konkrete Handlungsmöglichkeiten auf und bieten eine Basis für politische Ent­scheidungen. Zu den Mitgliedern ­gehörten neben Ministerium und Gewerkschaften z. B. auch Bayerischer Gemeinde-, Landkreis-, Städte- und Bezirketag, der Landescaritasverband Bayern und zahlreiche weitere Organisationen.

Auch Bayerns Familienministerin Ulrike Scharf sieht das Bündnis auf einem erfolgreichen Weg: „Wir sind ein Bündnis mit starken Partnerinnen und Partnern. Gemeinsam denken wir Kinderbetreuung zum Wohle unserer Kinder und der Kita-Beschäftigten immer wieder neu“, so die Ministerin. Scharf erklärt weiter: „Unsere Arbeitsgruppen ‚Kita 2050‘ und ‚Fachkräfte‘ arbeiten intensiv an Reformvorschlägen. Erste Meilensteine wurden dabei bereits umgesetzt, wie das Gesamtkonzept für die berufliche Weiterbildung oder die Förderung von Verwaltungs- und Hauswirtschafts­kräften zur Entlastung des pädagogischen Personals. Dabei stehen die Kinder und Beschäftigten immer im Mittelpunkt unserer Überlegungen.“ Ulrike Scharf betont: „Die neue Arbeitsgruppe ‚In­klusion‘ ist mir ein Herzensanliegen. Inklusion im frühkindlichen Bereich muss zur Selbstverständlichkeit werden. Inklusion schon in der Kita ist der Starpunkt für eine offene, tolerante und selbstbestimmte Gesellschaft von morgen.“