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Tarif

Einkommens­runde TV-L 25/26: Regional­konferenz in Bayern

Mit Regionalkonferenzen zur Einkommensrunde mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) für die Einkommensrunde 25/26 bereitet der dbb beamtenbund und tarifunion die anstehenden Verhandlungen vor. Mit viel Engagement und Einsatz haben die Teilnehmenden auch hier in Bayern am 17. September 2025 in Nürnberg über die Probleme in ihrer täglichen Arbeit diskutiert.

Die aufgestellten Forderungen werden in die Diskussion und den Forderungsbeschluss der dbb Bundestarifkommission am 17. November 2025 einfließen.

Dort wird das Forderungspaket für die Tarifverhandlungen zum TV-L beschlossen, die am 3. Dezember 2025 starten und 2026 fortgesetzt werden.

Die Regionalkonferenz in Nürnberg war die letzte einer ganzen Reihe von Konferenzen, die in ganz Deutschland abgehalten wurden. Die Teilnehmenden aus allen Bereichen des öffentlichen Dienstes in Bayern zeigten sich ent­schlos­sen. Diskutiert wurden auch hier die Arbeitsbedingungen sowie der Verbesserungsbedarf auf vielen Gebieten. Es wurde deutlich: Nur wenn alle Berufs- und Statusgruppen geschlossen auftreten, können die wichtigen Forderungen erfolgreich durchgesetzt werden.

Volker Geyer, dbb Bundesvorsitzender, erklärte:

„Wir müssen alles dafür tun, um mehr Personal zu gewinnen. Nur so können wir die Beschäftigten entlasten. Nur so können wir den Bürgerinnen und Bürgern die Qualität in der Daseinsvorsorge bieten, die sie verdienen.“

Andreas Hemsing, Fachvorstand Tarifpolitik, machte klar:

„Wir dürfen uns weder im Vergleich zu Bund und ­Kommunen noch gegenüber der Privat­wirtschaft abhängen lassen. Nur mit ­fairen und modernen Rahmen­bedingungen können wir den öffent­lichen Dienst zukunftssicher gestalten, Fachkräfte halten, junge Talente ge­winnen und die Leistungsfähigkeit unserer Verwaltung langfristig sichern.“

Auch BBB-Chef Rainer Nachtigall warnte vor den Folgen eines schwachen Abschlusses:

„Ein Ergebnis unterhalb des TVöD gefährdet nicht nur die Attraktivität des Freistaats Bayern als Arbeitgeber, sondern wirkt sich auch auf die Beschäftigten aus. Die Folge wären höhere Fluktuation, längere Ein­arbeitungszeiten und zusätzliche Belastungen für die Teams vor Ort.

Bayern muss deshalb in der TdL aktiv mitgestalten und für ein Ergebnis ­sor­gen, das gleichzeitig auf Beamtinnen, Beamte, Versorgungsempfänger und -empfängerinnen übertragen wird. In Bayern stehen wir zusammen – jede Statusgruppe trägt Verantwortung, und gemeinsam sind wir gefordert sein!“