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Bayern

Über 600 Wohnungen für Staatsbedienstete in München

In der sogenannten „Beamtencity“ am Oberwiesenfeld in München entstehen aktuell 611 Wohnungen für Staatsbe­dienstete, die ersten Mieterinnen und Mieter sind bereits eingezogen. Sie wur­den Anfang September von Minister­- präsident Dr. Markus Söder und Bau­minister Christian Bernreiter, die den ersten Bauabschnitt mit 342 Wohnungen besucht und zusammen symbolisch einen Baum gepflanzt haben, begrüßt. Ende des Jahres soll das Projekt fertig­gestellt werden und alle restlichen ­Wohnungen bezogen sein.

Die „Beamtencity“ ist das größte Bau­projekt des staatlichen Wohnungsbauunternehmens Stadibau. Es wird mit Wohnungsfürsorgemitteln des ­Bayerischen Finanzministeriums geför­dert, die Gesamtinvestition liegt bei rund 292 Millionen Euro. Neben den 611 Woh­nungen samt Tiefgaragenstellplätzen entstehen auch drei Kitas sowie Büro- und Gewerbeflächen. Alle Wohnungen sind barrierefrei und haben Loggien, Balkone oder Terrassen.

Der BBB begrüßt die Bemühungen der Staatsregierung um die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum für Beschäftigte des öffentlichen Dienstes. Das ist ein Dauerthema auf der Agenda des BBB. „Daher freuen wir uns sehr über die Einweihung der ersten Wohnungen der ‚Beamtencity‘ und sind dankbar, dass der Freistaat dem dringend notwendigen Bedürfnis nach günstigem Wohnraum gerecht wird“, so BBB-Vorsitzender Rainer Nachtigall.

Die Freude über den zusätzlichen Wohnraum im hochpreisigen München darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass auch außerhalb von Ballungsräumen der Bedarf an bezahlbaren Wohnungen für Beschäftigte des öffentlichen Dienstes weiterhin besteht. Die Bemühungen des Freistaates um günstigeren Wohnraum müssen in allen entsprechend hochpreisigen Regionen fortgesetzt werden.