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Neu: Das BBB-Herbstdinner

Digitalisierung, Entbürokratisierung, Vereinfachung und Entschlackung von Verfahrensabläufen, aber auch Kosteneffizienz und Servicegedanke sind nur einige der Anforderungen, die Wirtschaft und Politik an die ­Verwaltung der Zukunft haben. Der BBB ist mit Gästen aus Wirtschaft, Verwaltung und Politik in den Dialog getreten, um bei einer Kombination aus Dinner und Diskussion die nötigen Impulse zu liefern und Kern­elemente notwendigen Handelns herauszuarbeiten – alles unter dem Titel „Impulse und Notwendigkeiten für die Verwaltung der Zukunft“.

Das BBB-Herbstdinner ist ein ganz neues Veranstaltungsformat, das nicht nur zu einem angenehmen Austausch bei gutem Essen einlädt, sondern auch eine Plattform für einen Austausch über Impulse und Notwendigkeiten für die Verwaltung der Zukunft bieten möchte. Zahlreiche Vertreter aus der Politik, Wirtschaft und auch aus den Fachgewerkschaften des BBB kamen im Studio des Café Reitschule in München zusammen.


Als Gastredner konnte Bertram Brossardt, unter anderem Hauptgeschäftsführer der vbw, der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., gewonnen werden, der die Veranstaltung mit einem Vortrag zum Thema „Entbürokratisierung zwischen Wirtschaft, Verwaltung und Politik“ abrundete. Das Thema Entbürokratisierung hatte Brossardt schon in seiner Zeit als Beamter im Wirtschaftsministerium beschäftigt, bevor er zur Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft gewechselt war. Die Zeit zwischen den Gängen nutze er, um seine sieben Thesen zum Thema Bürokratieabbau darzulegen. These eins eröffnete das Thema: Deutschland leidet unter einem Bürokratieproblem! Weiter stellte er fest, dass existierende Entbü­rokra­tisierungsmaßnahmen ­ers­te Wir­­kung zeigen, aber nicht aus­reichen, man brauche weite­re De­regulierungen und einen systematischen Ansatz zur Bürokratiever­mei­dung. Deutschland brauche einen effektiveren und effiziente­ren Verwaltungs­vollzug, der sich auf EU-E­bene fort­set­zen müsse. Das alles erfordere auch eine Be­schleunigung bei Digi­talisierung und E-Governement.


Im Anschluss tauschten sich die Anwesenden in offener Runde über die genannten Thesen und Kritikpunkte aus. Durch die breit gefächerten beruflichen Hintergründe der Gäste konnten in der Diskussion die Baustellen, aber auch Erfolge vieler Bereiche aus der Wirtschaft und der Verwaltung geteilt und identifiziert werden.

Ein spannendes und wichtiges neues ­Veranstaltungsformat, das definitiv fort­gesetzt wird! Vielen Dank an alle Teil­nehmerinnen und Teilnehmer!