In diesem Jahr stehen auch noch andere große Ereignisse für uns als Beschäftigte im öffentlichen Dienst an. Der Nachtragshaushalt wird im Dezember in den Landtag eingebracht und im Januar starten die Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen.
Viele von Ihnen sind davon direkt betroffen, andere mittelbar – deshalb aber nicht weniger! Im Fokus dieser Ausgabe sind die Zusammenhänge ausführlich dargestellt. Landesbeschäftigte, egal ob Arbeitnehmer oder Beamte, müssen sich klar sein, dass es auch um ihre Arbeitsbedingungen geht! Es lohnt sich, bei den verschiedenen Protestaktionen im Rahmen der Tarifverhandlungen mit einzusteigen. Wir müssen unserer Forderung den nötigen Nachdruck verleihen: Im Volumen 8 Prozent mehr, mindestens aber 350 Euro! Dafür stehen wir gemeinsam ein. Natürlich achten wir darauf, dass kein Beamter das Streikverbot missachten muss.
Hier verlangt die Familie „öffentlicher Dienst“ unseren gemeinsamen Einsatz!
Beim Nachtragshaushalt zähle ich verstärkt auf den Einsatz der Abgeordneten des Bayerischen Landtags. Der Entwurf der Staatsregierung hat bei uns noch Gesprächsbedarf hinterlassen. Wir stehen für die gleichen Themen: Wir brauchen einen zukunftsfähigen, digitalen, nicht von Bürokratie überfrachteten öffentlichen Dienst! Und wir brauchen auch einen Staatshaushalt, der finanzierbar ist.
Beim Weg dahin hinterlässt der Entwurf eine gewisse Skepsis. Erklärtes Ziel der Staatsregierung sind Verbesserungen bei Bildung, Grenzpolizei und Justiz. Wichtig! Das Stellenmoratorium bringt da einige Fragezeichen. Das wird zu diskutieren sein.
Der geplante Stellenabbau war schon früher im Gespräch. Er soll durch Digitalisierung und den Einsatz von KI erwirtschaftet werden. Auch da haben wir schon darauf hingewiesen, dass die Implementierung neuer Vorgänge häufig zunächst Mehraufwand bedeutet. Ob der avisierte Zeitplan zu halten ist, werden wir sehen. Noch ist völlig unklar, welche Bereiche hier angegangen werden sollen und wie die einzelnen Schritte aussehen sollen.
Alles in allem haben wir Gesprächsbedarf!
Wir müssen uns gemeinsam darüber unterhalten, wie der öffentliche Dienst der Zukunft aussehen soll, welche Anforderungen er erfüllen muss, wie wir den nötigen Nachwuchs gewinnen und welche Aufgaben ihm übertragen werden. Das duldet keinen Aufschub!
Die Haushaltslage ist angespannt. Die aktuellen Maßnahmen zeigen, wie sehr. Aber der öffentliche Dienst ist und bleibt ein wichtiger Standortfaktor und grundlegend für das Funktionieren des Staates. Er braucht kluge Strategien, die von allen Beteiligten mitgetragen werden. Aus unserer Sicht ist der Dialog eröffnet. Mit unserem diesjährigen Herbstdinner haben wir einen Schritt gemacht. Diesen Weg werden wir weiter gehen. Wir werden die Gespräche ausweiten und in größerem Rahmen alles beleuchten, was mit diesen Projekten zusammenhängt.
Damit läuten wir das kommende Jahr ein. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine besinnliche Adventszeit, friedliche Feiertage und einen guten Start im kommenden Jahr. Wir haben einiges vor!
Mit kollegialen Grüßen
Zur aktuellen Lage
Wir haben viel vor!
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
Dezember und Januar sind schon von Haus aus Zeiten, die uns verstärkt fordern – wenn auch im besten Sinne. Weihnachten steht vor der Tür, Zeit für Gemeinsamkeit und Familie.
In diesem Jahr stehen auch noch andere große Ereignisse für uns als Beschäftigte im öffentlichen Dienst an. Der Nachtragshaushalt wird im Dezember in den Landtag eingebracht und im Januar starten die Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen.
Viele von Ihnen sind davon direkt betroffen, andere mittelbar – deshalb aber nicht weniger! Im Fokus dieser Ausgabe sind die Zusammenhänge ausführlich dargestellt. Landesbeschäftigte, egal ob Arbeitnehmer oder Beamte, müssen sich klar sein, dass es auch um ihre Arbeitsbedingungen geht! Es lohnt sich, bei den verschiedenen Protestaktionen im Rahmen der Tarifverhandlungen mit einzusteigen. Wir müssen unserer Forderung den nötigen Nachdruck verleihen: Im Volumen 8 Prozent mehr, mindestens aber 350 Euro! Dafür stehen wir gemeinsam ein. Natürlich achten wir darauf, dass kein Beamter das Streikverbot missachten muss.
Hier verlangt die Familie „öffentlicher Dienst“ unseren gemeinsamen Einsatz!
Beim Nachtragshaushalt zähle ich verstärkt auf den Einsatz der Abgeordneten des Bayerischen Landtags. Der Entwurf der Staatsregierung hat bei uns noch Gesprächsbedarf hinterlassen. Wir stehen für die gleichen Themen: Wir brauchen einen zukunftsfähigen, digitalen, nicht von Bürokratie überfrachteten öffentlichen Dienst! Und wir brauchen auch einen Staatshaushalt, der finanzierbar ist.
Beim Weg dahin hinterlässt der Entwurf eine gewisse Skepsis. Erklärtes Ziel der Staatsregierung sind Verbesserungen bei Bildung, Grenzpolizei und Justiz. Wichtig! Das Stellenmoratorium bringt da einige Fragezeichen. Das wird zu diskutieren sein.
Der geplante Stellenabbau war schon früher im Gespräch. Er soll durch Digitalisierung und den Einsatz von KI erwirtschaftet werden. Auch da haben wir schon darauf hingewiesen, dass die Implementierung neuer Vorgänge häufig zunächst Mehraufwand bedeutet. Ob der avisierte Zeitplan zu halten ist, werden wir sehen. Noch ist völlig unklar, welche Bereiche hier angegangen werden sollen und wie die einzelnen Schritte aussehen sollen.
Alles in allem haben wir Gesprächsbedarf!
Wir müssen uns gemeinsam darüber unterhalten, wie der öffentliche Dienst der Zukunft aussehen soll, welche Anforderungen er erfüllen muss, wie wir den nötigen Nachwuchs gewinnen und welche Aufgaben ihm übertragen werden. Das duldet keinen Aufschub!
Die Haushaltslage ist angespannt. Die aktuellen Maßnahmen zeigen, wie sehr. Aber der öffentliche Dienst ist und bleibt ein wichtiger Standortfaktor und grundlegend für das Funktionieren des Staates. Er braucht kluge Strategien, die von allen Beteiligten mitgetragen werden. Aus unserer Sicht ist der Dialog eröffnet. Mit unserem diesjährigen Herbstdinner haben wir einen Schritt gemacht. Diesen Weg werden wir weiter gehen. Wir werden die Gespräche ausweiten und in größerem Rahmen alles beleuchten, was mit diesen Projekten zusammenhängt.
Damit läuten wir das kommende Jahr ein. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine besinnliche Adventszeit, friedliche Feiertage und einen guten Start im kommenden Jahr. Wir haben einiges vor!
Mit kollegialen Grüßen
Rainer Nachtigall
Vorsitzender
Bayerischer Beamtenbund e.V.
Gemeinsam den öffentlichen Dienst nach vorne bringen!
Seit Juli 2024 gibt es die Enquete-Kommission zum Thema „Potenziale in Gesellschaft, Wirtschaft und Verwaltung entfesseln – Das Leben leichter machen, Bürokratie abbauen, den Staat neu denken“.
Ihr Vorsitzender ist der Abgeordnete Steffen Vogel (CSU). Das BBB-Herbstdinner bot die Möglichkeit für einen Austausch zwischen ihm und BBB-Chef Rainer Nachtigall.
Mehr zum Herbstdinner hier!
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