Aus Sicht des dbb ein wichtiges Gestaltungsinstrument bei der Schaffung attraktiver Arbeitsplätze. Der öffentliche Dienst muss attraktiv bleiben für gegenwärtige und zukünftige Beschäftigte.
Aus diesem Grund lädt der dbb (gegen einen Unkostenbeitrag von 99 Euro) am 25. Juni 2024 nach Köln ein, um gemeinsam über dieses Thema zu diskutieren:
- Mit wissenschaftlicher Expertise zu den Bereichen Arbeitszeit und Arbeitsmedizin
- Mit den Tarifpartnern von Bund, Land und Kommunen
- Mit allen Beteiligten, die Arbeitszeit ebenfalls als grundlegendes Thema gewerkschaftlicher Tätigkeit erkannt haben.
Von der Wissenschaft will man erfahren, welche Arbeitszeitmodelle es gibt und wie diese vor allem auch unter arbeitsmedizinischer Sicht zu bewerten sind. Das Symposium soll auch dazu dienen, die Aufgabe Arbeitszeit neu zu denken, denn die Bereiche des öffentlichen Dienstes sind vielfältig, die Erfordernisse in manchen Teilen sehr unterschiedlich von anderen.
Außerdem soll die Diskussion gemeinsam mit den Sozialpartnern angegangen werden. Volker Geyer, Fachverstand Tarif des dbb, meint auch: „Wer nicht über Arbeitszeit reden will, führt gerne an, dass in Zeiten akuten Personalmangels eine Arbeitszeitreduzierung kein Ansatz sein kann.“ Dem sei zu entgegnen, dass es nicht nur um Reduzierung geht, sondern auch um Arbeitszeitsouveränität. Es müsse auch gefragt werden, woher der Personalmangel – gerade in körperlich oder psychisch belastenden Berufen – denn komme und wie ihm gemeinsam und erfolgreich begegnet werden könne.