Manfred Ach, Träger der goldenen BBB-Ehrenmedaille, früherer Landtagsabgeordneter der CSU und ehemaliger Vorsitzender des Ausschusses für Staatshaushalt und Finanzfragen, ist am 15. Juni 2024 im Alter von 83 Jahren in seiner Heimatstadt Margetshöchheim verstorben. Der BBB trauert mit seinen Angehörigen.
Von Oktober 1998 bis zu seinem Ausscheiden aus dem Bayerischen Landtag im Oktober 2008 war Manfred Ach Vorsitzender des Landtagsausschusses für Staatshaushalt und Finanzfragen und in dieser Funktion nicht nur an der wichtigsten Schaltstelle zur Verteilung staatlicher Gelder des Freistaats tätig, sondern auch durchgängig Gesprächspartner des BBB. Dem Landtag selbst gehörte er bereits seit 1994 an und war auch seit diesem Zeit-
punkt Mitglied u.a. dieses Ausschusses.
Seine vorausschauende, von Überzeugungen geprägte, gewissenhafte, verlässliche und stets herzliche Art und sein profundes Wissen zu (finanz)politischen Zusammenhängen machten ihn zu einem der wichtigen Diskussionspartner des BBB in zahlreichen Weichenstellungen für den öffentlichen Dienst.
Ach wurde am 14. September 1940 geboren und begann nach seiner Mittleren Reife 1957 eine Laufbahn im gehobenen nichttechnischen Verwaltungsdienst, seit 1989 im höherer Dienst. Nach beruflichen Aufenthalten in Nürnberg und München wechselte Ach 1970 an das Staatliche Rechnungsprüfungsamt in Würzburg, das er von 1991 bis 1994 leitete.
Im Jahr 1962 trat Manfred Ach in die CSU ein. Seine politische Karriere startete er im Margetshöchheimer Gemeinderat, dem er von 1978 bis 2000 angehörte, sowie im Kreisrat Würzburg von 1978 bis 2008, bevor er im Jahr 1994 als direkt gewählter Kandidat für den Wahlkreis Würzburg-Land in den Landtag eintrat. Dort war er Mitglied im Präsidium und im Fraktionsvorstand der CSU. Für die Landtagswahl 2008 stand er als Kandidat nicht mehr zur Verfügung.
Darüber hinaus engagierte sich Manfred Ach in der Sozial- und Familienpolitik und war Gefängnisbeirat der JVA Würzburg. Auf persönlicher Ebene war Manfred Ach der Musik verbunden, er leitete von 2003 bis 2009 den Nordbayerischen Musikbund und für einige Jahre als Präsident den Bayerischen Blasmusikverband. Gesellschaftliches Engagement war Manfred Ach ein Anliegen, so war er beispielsweise maßgeblich an der Gründung des Stammzellzentrums an der Würzburger Universitätsklinik beteiligt.
Der BBB wird ihm ein ehrendes Andenken bewahren!