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Neuwahlen und Rainer Nachtigall zu Gast

Die Tarifverhandlungen im Öffentlichen Dienst scheinen im kommenden Jahr an Schärfe zu gewinnen. Ministerpräsident Markus Söder will bis 2040 rund 10 000 Stellen einsparen. Nach der Haushaltsklausur kündigte er an, künftige Tarifsteigerungen im Öffentlichen Dienst erst mit sechs Monaten Verzögerung auf die Beamtenschaft zu übertragen.

„Das geht auf Kosten des öffentlichen Dienstes“, bedauerte der Vorsitzende des Bayerischen Beamtenbundes Rainer Nachtigall bei der Kreisausschusssitzung im Kronacher „Kitsch“. Noch bevor die Tarifverhandlungen der Länder begonnen hätten, werde der Beamtenbereich „einseitig zur Kasse gebeten“. Besonders kritisch sieht der BBB die geplanten Einschränkungen der Teilzeit: Bayern sei nun das erste Bundesland, das die Altersgrenze bei der familienpolitischen Teilzeit absenke. Auch die Reduzierung der Teilzeitquote stehe bereits seit längerem auf der Agenda der Staatsregierung. „Wir stehen vor herausfordernden Zeiten“, wo zusätzliches Personal nicht zu bekommen sei, Stellen gestrichen werden sollen, Abgänge nicht ersetzt werden können und trotzdem Großprojekte wie Entbürokratisierung und Digitalisierung angegangen werden. Hier brauche man überzeugende Ideen, wie vorhandenes Personal bestmöglich eingesetzt werden könne, erläutert Nachtigall.

BBB-Vorsitzender Rainer Nachtigall rief die Mitglieder dazu auf, sich in der Einkommensrunde TV-L 2025/26 an Protestaktionen zu beteiligen.

Nach der letzten Wahl im Jahr 2019 wurde nun die Kreisvorstandschaft neu gewählt. Erneut wurde Franz-Josef Wich zum Vorsitzenden des BBB-Kreis­aus­schuss Kronach gewählt. Er betonte wie wichtig es ist, den Nachwuchs auch an die Verbandsarbeit zu führen. Aber Oberfranken verliere gerade überall junge Leute nach Oberbayern. Zudem gehen in der Region viele junge Leute nach ihrer Ausbildung ins benachbarte Thüringen. 2. Vorsitzender wurde Richard Lieb, Kassierer Reinhard Horn, für die Öffentlichkeit zuständig Rainer Glissnik, Beisitzer Roland Thiele, Harald Kakoschke und Bertram Glatzer, Kassenprüfer Bernhard Kakoschke und Herbert Wachter. 

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