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Im Fokus

Einkommensrunde TV-L 2025/2026

„Wer uns nicht zuhört, wird uns sehen, liebe TdL! ­Gemeinsam laut, gemeinsam stark!“, kündigte Rainer Nachtigall im Anschluss an das Scheitern der 2. Verhandlungsrunde am 17. Januar 2026 an. Schon die erste Verhandlungsrunde Anfang Dezember 2025 wurde von den Arbeitgebern blockiert. Auch beim zweiten Termin kam kein verhandlungsfähiges Angebot. Vor der dritten Verhandlungsrunde am 11. bis 14. Februar 2026 zeigen die Beschäftigten Geschlossenheit und Stärke.

7 Prozent mehr, mindestens 300 Euro mehr, so die Forderung der Arbeitnehmervertreter in der kommenden Einkommensrunde zum Tarifvertrag der Länder, TV-L. „Wir brauchen faire Einkommen für alle“, stellte BBB-Chef Rainer Nachtigall klar.

Zur Einordnung: Es geht um die Einkommen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer der Länder, die dem Geltungsbereich des TV-L, des Tarifvertrags der Länder unterfallen. Es verhandeln Gewerkschaften und die Tarifgemeinschaft der Länder (TdL), der neben Bayern 14 weitere Bundesländer (nicht Hessen) angehören. Auf Seiten der Gewerkschaften stehen Ver.di und unser Dachverband dbb beamtenbund und tarifunion.

Erste Verhandlungsrunde

In der ersten Verhandlungsrunde Anfang Dezember 2025 haben die Arbeitgeber die Forderung der Arbeitnehmervertretungen zurückgewiesen, ohne überhaupt ein Gegenangebot vorzulegen. Sie behaupteten, die Forderungen seien nicht zu verantworten.

„Inwieweit es verantwortungsvoll ist, ohne Plan und ohne Angebot in die Verhandlungen einzusteigen, erschließt sich mir jedoch nicht“, kommentierte Volker Geyer, dbb Bundesvorsitzender. Auch die Ver­handlungskommission drückte ihre deutliche Missbilligung aus. Die TdL wisse nur, was sie nicht wolle, nicht aber, wie die Länder einen handlungs­fähigen und attraktiven öffentlichen Dienst gestalten wollen.

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