7 Prozent mehr, mindestens 300 Euro mehr, so die Forderung der Arbeitnehmervertreter in der kommenden Einkommensrunde zum Tarifvertrag der Länder, TV-L. „Wir brauchen faire Einkommen für alle“, stellte BBB-Chef Rainer Nachtigall klar.
Zur Einordnung: Es geht um die Einkommen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer der Länder, die dem Geltungsbereich des TV-L, des Tarifvertrags der Länder unterfallen. Es verhandeln Gewerkschaften und die Tarifgemeinschaft der Länder (TdL), der neben Bayern 14 weitere Bundesländer (nicht Hessen) angehören. Auf Seiten der Gewerkschaften stehen Ver.di und unser Dachverband dbb beamtenbund und tarifunion.
Erste Verhandlungsrunde
In der ersten Verhandlungsrunde Anfang Dezember 2025 haben die Arbeitgeber die Forderung der Arbeitnehmervertretungen zurückgewiesen, ohne überhaupt ein Gegenangebot vorzulegen. Sie behaupteten, die Forderungen seien nicht zu verantworten.
„Inwieweit es verantwortungsvoll ist, ohne Plan und ohne Angebot in die Verhandlungen einzusteigen, erschließt sich mir jedoch nicht“, kommentierte Volker Geyer, dbb Bundesvorsitzender. Auch die Verhandlungskommission drückte ihre deutliche Missbilligung aus. Die TdL wisse nur, was sie nicht wolle, nicht aber, wie die Länder einen handlungsfähigen und attraktiven öffentlichen Dienst gestalten wollen.
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