Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Die Entgelte steigen rückwirkend zum 1. Januar 2026 um 4,1 Prozent, mindestens jedoch um 120 Euro monatlich. Zum 1. September 2026 folgt ein weiteres Plus von 1,0 Prozent, und ab dem 1. Januar 2027 kommen nochmals 1,9 Prozent hinzu. Neben den Entgelterhöhungen enthält das Paket spürbare strukturelle Verbesserungen: Ab dem 1. Januar 2029 reduziert sich die wöchentliche Arbeitszeit auf 37,5 Stunden, der Nachtarbeitszeitraum wird auf 21 bis 6 Uhr ausgeweitet, die Mindestruhezeit steigt auf 10,5 Stunden und der Sonntagszuschlag erhöht sich auf 30 Prozent.
Zuschlagsberechnungen erfolgen künftig aus der individuellen Entgeltgruppe und Stufe, die Stufenhemmung für Beschäftigte der Entgeltgruppen 8 und 9 wird aufgehoben. Auch der Freistellungsanspruch für Gewerkschaftsarbeit steigt auf acht Tage.
Die Verhandlungskommission nahm das letzte Arbeitgeberangebot einstimmig an – als Ergebnis eines langen Ringens, das nach Einschätzung der Beteiligten viele Forderungen aufgreift und die Arbeitsbedingungen im Nahverkehr spürbar verbessert. Die Laufzeit des Tarifvertrags ist bis Ende 2029 vereinbart.
Dieser Artikel ist nur für Mitglieder verfügbar
Um den vollständigen Artikel lesen zu können, müssen Sie sich bitte anmelden oder registrieren.